Salat To Go

Boah, die letzten Tage waren absolut nicht mein Ding. Das Wetter hat dafür gesorgt, hat mich quasi bewegungsunfähig gemacht. Zu heiß (zu schnell zu heiß), zu nass und vor allem zu schwül. Ich glaub, mein Körper ist bei diesen ganzen Wetterkapriolen nicht mehr mitgekommen. Und dann noch die Frage, was soll ich bloß essen? In unserer Wohnung herrscht bei den Temperaturen der vergangenen Tage ungefähr das gleiche Klima im Haus. Kein Anreiz, mich an den Herd zu stellen.

 

Mein Körper braucht aber warmes bzw. gekochtes Essen, damit er sich wohl fühlt. Kaltes und Rohes, zu dem man vielleicht jetzt intuitiv greifen würde, weil es ja draußen eh schon so warm ist, sorgt nur dafür, dass der Darm sich beschwert und auf unterschiedlichste Weise bemerkbar macht.

Was also tun, um nicht zu verhungern?

Als erstes habe ich überlegt, welches Gemüse einen eher angenehm kühlenden Effekt hat. Das sind im Allgemeinen die Nachtschattengewächse wie Zucchini, Paprika, Aubergine... Als Eiweißquelle ein paar weiße Bohnen, die leiten Feuchtigkeit ab. Couscous ergänzt das ganze schnell und unkompliziert und dazu noch ein bisschen Öl und Zitronensaft. Fertig!

Bei dem vorherrschenden äußeren Klima, wie wir es gerade haben - also diese schwüle, feuchte Luft - freut sich der Körper über leicht verdauliche, kühlende und gleichzeitig Feuchtigkeit ausleitenende Gerichte.

Und damit du auch prima für ein Picknick im Park gewappnet bist, gibt es jetzt das Rezept für einen super leckeren und total einfachen Salat to go:

Zutaten

1/2 Tasse Couscous
1 Prise Kurkuma
1 Prise Pfeffer
kochendes Wasser
1 Zucchini geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten
1 Aubergine geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten
1 Dose Cannellinibohnen
Olivenöl
Zitronensaft
mediterrane Gewürze
Salz

Zubereitung

Den Couscous mit den Gewürzen in eine Auflaufform geben und in etwa die doppelte Menge kochendes Wasser dazu geben. Zur Seite stellen. Der Couscous zieht jetzt durch.

Die Aubergine und die Zucchini in Olivenöl kurz anbraten. Mit etwas Wasser angießen und mit geschlossenem Deckel ca 5 Minuten köcheln lassen.

Die Bohnen, Couscous und das fertige Gemüse in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und nun entweder schon lauwarm genießen oder einfach in einem auslaufsicheren Behälter im Kühlschrank aufbewahren für einen schnellen Snack am Mittag oder dem spontanen Besuch im Park.

Lass es dir schmecken!

5 Elemente Teller im Baukastensystem

Kochen ist mir zu aufwendig, ich bin ständig unterwegs, da schaffe ich es nicht zu kochen, nach Rezept kochen kann/will ich nicht, viel zu viele Zutaten.... Diese Liste könnte ich jetzt noch beliebig weiterführen. Das sind Aussagen, die mir begegnen, wenn ich über die 5 Elemente Ernährung spreche. Manchmal ist es nachvollziehbar, manchmal aber vielleicht auch nur eine kleine Ausrede. Es geht bei der 5 Elemente Ernährung auch darum, sich selbst etwas Gutes zu tun, sich selbst zu beobachten und zu spüren, ob sich was verändert. Manchmal dauert es 3-4 Wochen, bis sich erste Erfolge einstellen, manchmal auch noch länger und das finden die meisten unbequem. Der Griff zur Tablette um die Magenschmerzen zu reduzieren oder die Kopfschmerzen auszumerzen, ist dann doch oft der bequemere.

Ich möchte heute erkären, wie sich ein 5 Elemente Teller ganz einfach zusammen stellen lässt, ohne Rezept, allerdings mit ein klein bisschen Planung und Organisation im Voraus. Aber wenn du den Bogen einmal raus hast, dann läuft es schon fast von alleine.

Ich gebe zu, auch ich schaffe es nicht regelmäßig zu kochen, vor allem keine aufwändigen Rezepte. Zwar nehme ich es mir oft genug vor, aber dann kommt immer was dazwischen. Mein Freund, der plötzlich Grillen möchte, ein spontaner Mädelsabend oder ein lauer (fast) Sommerabend, der spontan am Rhein verbracht werden möchte. Ja, dann bringen mir meine Rezepte auch nichts. Ich habe versucht mir eine andere Routine zu basteln, die mich nicht frustriert, wenn es mal nicht so klappt wie ich möchte und ehrlich gesagt, so entspannt, habe ich schon lange nicht mehr gekocht.

Wie sieht der klassische 5 Elemente Teller aus?

Im besten Fall befindet sich auf einem Teller, die ganze Fülle der 5 Elemente. Damit ist der Körper bestens versorgt und angenehm ausgeglichen.

Tja, leider funktioniert das in der Realität oft nicht so wie man gerne möchte, außer man hat die Zeit jeden Tag mehrmals mit den Töpfen zu jonglieren. Aber keine Sorge, du kommst trotzdem zu deinem 5 Elemente Teller.

Wir bauen uns diesen Teller einfach via Baukastensystem über den Tag verteilt aus verschiedenen Säulen zusammen:

 
 

Wenn du versuchst, deine Mahlzeiten über den Tag verteilt aus den oben genannten Säulen zu bedienen, dann gibst du deinem Körper alles, was er braucht um zufrieden und gesund zu sein.

Fange zum Beispiel mit einem warmen Getreidebrei am Morgen an. Getreide abgehakt. Mittags gibt es einen Eintopf mit lang gekochtem Gemüse und Hülsenfrüchten als Eiweißquelle mit einem kleinen Salat dazu. Den Nachtisch bildet ein leckerer Obstkompott mit karamellisierten Nüssen. Abends gibt es vielleicht ein Sandwich mit gebratenem Tofu oder Seitan mit Gewürzgurke (Ersatz für Pickels, wenn du sie selber nicht herstellen möchtest) und vielleicht noch ein bisschen blanchiertes Gemüse mit Dressing.

Fertig! Alle Säulen sind abgedeckt ohne, dass du dich stressen musstest.

Was super funktionert, wenn du dir am Anfang der Woche z.B. eine große Portion Getreide vorkochst. Getreide kann man in eine Suppe geben, anbraten, zu Bratlingen verarbeiten, mit Gemüse und Hülsenfrüchten mischen und als Eintopf essen. Wenn Getreide erst mal gekocht ist, funktioniert der Rest relativ schnell.

Backofengemüse kannst du abends in großer Menge vorbereiten, eine Portion am Abend essen und den Rest am nächsten Tag mit einem Dressing zu einem Salat zubereiten. Noch ein bisschen Getreide und Tofu oder Hülsenfrüchte dazu gemischt, drei Säulen auf einmal abgehakt. Merkst du, dass es eigentlich gar nicht so kompliziert ist?

Bereite von allem immer eine größere Menge vor, so hast du die Sicherheit, dass immer etwas zu Essen da ist. Ich schaue oft in den Kühlschrank und nehme, was vorhanden ist und bastel mir dann ein geeignetes Essen nach den Säulen zusammen. Es ist unglaublich, was dabei schon für kreative Teller rausgekommen sind.

Einmal in der Woche versuche ich dennoch, mir einen kompletten 5 Elemente Teller zusammen zu stellen. Ich wähle den Tag, an dem ich am meisten Zeit habe und koche alle Komponenten ganz in Ruhe, von allem ein bisschen mehr, so dass die nachfolgenden Tage immer schon mindestens 1-2 Komponenten nutzen können und ich nicht jedes Mal komplett von vorne anfange.

Ich bin mir sicher, bei dir funktioniert das auch.  Übrigens, auch wenn du viel unterwegs bist oder in der Kantine isst, wenn du die Säulen berücksichtigst und schaust, dass du über den Tag verteilt, von allem etwas zu dir nimmst, dann bist du absolut auf dem richtigen Weg!

Viel Erfolg beim Ausprobieren! Wenn du jetzt noch wissen möchtest, auf was du genau achten könntest, damit auch gleichzeitig das ein oder andere Unwohlsein noch mit berücksichtigt wird, dann sollten wir uns zu einer individuellen Ernährungsberatung verabreden.

Ich freue mich auf deine Nachricht.

Herzliche Grüße

Corinna

Foccacia - Italien Zuhause...

Die Sonne lacht, der Balkon ist auf Vordermann gebracht, wir wollen Grillen. Mein Freund rief mir noch zu, ich solle ein Baguette mitbringen. Ehrlich gesagt, ich habe bisher noch kein Baguette gefunden, was mir wirklich gut schmeckt und was auch am nächsten Tag noch genießbar ist. Also, habe ich selbst Hand angelegt. Es ist zwar kein Baguette geworden, aber dafür eine super leckere Foccacia, bei deren Zutaten ich ein gutes Gefühl habe und wo ich mit Genuss reinbeißen kann. Auch noch am nächsten Tag.

 

ZUTATEN

300g Dinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
ca 200ml lauwarmes Wasser
1 TL Meersalz
3 EL Olivenöl
10 getrocknete Tomaten (oder auch Oliven, oder auch Chili, Phantasie ist gefragt)

ZUBEREITUNG

Die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen und dann mit dem Mehl und der Flüssigkeit verrühren. Füge das Wasser langsam hinzu, Dinkelvollkornmehl benötigt mehr Flüssigkeit als z.B. Dinkelmehl 1050er. Das ganze zu einem geschmeidigen, nicht zu trockenen Teig kneten und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach das Salz, Öl und die Tomaten (und/oder weiteren Zutaten) unterkneten und das ganze auf einem Blech mit Backpapier zu einem Fladen ausbreiten (ca. 1/ 1/2 cam dick). Mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken. Olivenöl großzügig über den Teig spritzen, getrockneten Rosmarin darauf verteilen und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Das ganze noch einmal 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann das Backblech für ca 20 Minuten auf die unterste Schiene setzen. Wenn die Foccacia fertig ist, in gleichmäßige Stücke teilen und am besten noch warm servieren.

Sooooooooooooo lecker!
 

Nach TCM ist Brot eher selten auf dem Speiseplan. Wer mit Verdauungsproblemen und seinem Gewicht kämpft, für den ist das Brot nicht so empfehlenswert, da es den Körper stärker befeuchtet als gekochtes Getreide und durch diese Feuchtigkeit kann Schleim entstehen, der sich ablagert.

Gleichzeitig spendet Brot keine guten Säfte und verlangt dadurch dem Magen einiges ab, der jede Speise in einen Brei oder eine Suppe verwandeln muss. In diesem Sinne wirkt Brot auf den Magen trocknend.

Brot sollte daher nicht als Hauptmahlzeit, sondern gemeinsam mit gekochten Speisen, z.B. einer Suppe oder Eintopf gegessen werden.

Dennoch, die Menge macht´s. Und zum Grillen gehört irgendwie auch das knusprige Brot. Und das lasse ich mir, wenn es auch noch selbst gemacht ist, besonders gut schmecken.

Du hoffentlich auch! :)

Lauwarmer Spargelsalat mit Spitzkohl & Cocktailtomaten

Was eignet sich zum Grillen besser, als ein leckerer Salat. Und noch besser, wenn er ruckizucki zubereitet ist. Dieser Salat ist derzeit ein Dauerbrenner in meiner Küche. Einmal, weil er so unverschämt lecker ist...

 ...und zum Anderen weil es so unfassbar schnell geht. Dieser Salat passt zu so vielem. Zum Grillen, als Beilage zu Ofenkartoffeln, zu gebratenem Tofu, einfach pur ohne viel Schnickschnack drum herum.

Manchmal auch einfach nur Spargel und Tomaten oder Spargel pur. Alles schmeckt einfach göttlich. Probiere es unbedingt aus.

Zutaten

500g - 1kg Spargel
1/2 Spitzkohl
500g Cocktailtomaten
2 EL gutes Olivenöl
1 EL Agavendicksaft
1 EL Genmai Su (Reisessig)
geschälte Hanfsamen

ZUBEREITUNG

Spargel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Spitzkohl in mungerechte Stücke schneiden und waschen. Cocktailtomaten halbieren.

Einen Topf fingerhoch mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Spargel in den Topf geben, Deckel drauf und bei größter Hitze 2 Minuten kochen. Nach 2 Minuten den Spitzkohl für weitere 4 Minuten dazugeben.

Den fertigen Spargel und Spitzkohl (ohne Kochflüssigkeit) in eine Salatschüssel umfüllen. Cocktailtomaten zugeben. Olivenöl, Agavendicksaft, Reisessig und Salz dazugeben und vorsichtig vermischen.

Zum Schluss die geschälten Hanfsamen für den nussigen Geschmack darüber streuen.

Fertig! Guten Appetit!!!

Die wichtigsten Unterschiede der 5 Elemente Ernährung zur "westlichen Welt"

Fragst du dich auch, was genau die 5 Elemente Ernährung nach TCM ausmacht? Was genau sich daran zu deiner momentanen Ernährung unterscheidet und was daran eigentlich so gut sein soll?

Ich habe einmal versucht, ein paar wesentliche Punkte zusammen zu fassen um dir die Ernährung nach TCM ein bisschen näher zu bringen.

In der TCM wird von der energetischen Wirkung der Lebensmittel gesprochen, in unserer westlichen Ernährung stehen eher die Inhaltsstoffe, Kohlenhydrate, Eiweiß, Kalorien & Co. an vorderster Stelle. Farbe Geschmack und thermische Wirkung (kühlend, wärmend), sind im Fokus der TCM. Es gibt kein Abwiegen und Zählen von Inhaltsstoffen oder Kalorien. Ist doch super, oder?

Die Rolle der Verdauung
In der westlichen Ernährung spielt die Verdauung kaum eine Rolle. Wohin gehend in der TCM die Verdauung ganz zentral betrachtet wird. Die westliche Ernährungslehre stellt das Nahrungsmittel in den Mittelpunkt (wenn genug Vitamine drin sind, ist es auch gesund und zwar für jedermann). Die TCM stellt die persönliche Verdauungskraft in den Mittelpunkt (wenn der Mensch das Essen nicht verdauen kann, schadet es ihm, auch wenn es voller Vitamine ist).

Behandlung von Beschwerden
Durch die Zuordnung aller Nahrungsmittel zu den verschiedenen Organen (nach den 5 Elementen werden Hülsenfrüchte z.B. den Nieren zugeordnet) kann die TCM-Ernährung diese stärken. Gemeinsam mit der kühlenden/wärmenden Wirkung des Essens, seiner Farbe und dem Geschmack können Unwohlsein und Schmerzen über diesen Weg angesprochen werden.

Beispiele: Stangensellerie-Sud bei Migräne, Birnenkompott bei trockenem Husten…

Diagnostik
Abfragen der Symptome und gezieltes Bekämpfen in der westlichen Ernährung (und bei Bedarf Labor für Austestung von Intoleranzen etc.). Individuelle Anamnese mit dem Blick auf das Gesamte, Puls- und Zungendiagnose in der TCM.

Individuelle vs. Empfehlungen für alle
Die TCM geht auf jeden Menschen persönlich ein. Es gibt keine Empfehlungen, die für alle gelten. Die WE orientiert sich an der Ernährungspyramide, deren Regeln für alle gelten.

Das tolle an der TCM ist, das wirklich individuell geschaut wird, was dir gut tut und was nicht. Dabei geht es keinesfalls um Verzicht und Maßregelung. Das Ziel der 5 Elemente Ernährung ist  Freiheit. Freiheit in der Wahl der Lebensmittel und dem Wissen, was dir gut tut und was gerade nicht. Vermutlich gehst du jetzt in Gedanken deinen eigenen Speiseplan durch und denkst dir „ich ernähre mich doch gesund“. Ja, das kann wirklich gut sein. Auch ich habe mich, bis ich die 5 Elemente Ernährung kennengelernt habe, immer sehr gesund ernährt. Nur leider haben einige Lebensmittel, mit denen mein Körper nicht so gut zurecht kam, einen sehr hohen Stellenwert eingenommen. Seitdem ich weiß, dass ich mit diesen Lebensmitteln etwas haushalten sollte (ich gönne sie mir trotzdem zwischendurch, aber mittlerweile in Maßen), geht es meinem Körper wirklich viel besser. Ich friere nicht mehr so schnell, habe keine kalten Hände und Füße mehr, mein Magengrummeln ist so gut wie verschwunden, die Haut ist besser geworden und das Gewebe fester.  Um nur ein paar Auswirkungen zu nennen. Und das alles habe ich durch kleine Umstellungen meiner Essgewohnheiten erreicht.

Bist du neugierig, was du selbst vielleicht noch verändern oder anpassen könntest um die positiven Effekte der 5 Elemente Ernährung zu nutzen? Dann freue ich mich über deine Nachricht.

Herzliche Grüße

Corinna

 

Tofu Bolognese

Wer mag sie nicht, die klassische Spaghetti Bolognese. Ich liebe Nudeln und ich mochte vor meiner Zeit der veganen Ernährung auch die Bolognesesauce sehr gerne. Und jetzt? Mit etwas Phantasie und Kreativität ist eine neue Bolognesesauce als vegane Variante entstanden. Und weil mir abends nach dem Training die Nudeln oftmals ziemlich schwer im Magen liegen, werden diese einfach durch lecker leichte Zucchininudeln ersetzt. Einfacher geht es nicht und schmeckt sommer luftig leicht.

ZUTATEN für zwei

280g fester Tofu
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen, wer mag
6 getr. Tomaten
Frischer Basilikum
Olivenöl
2-3 TL gerebelter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
200g Tomatenmark
2 TL agavendicksaft
80 ml Rotwein oder Brühe
1 Zucchini

Zubereitung

Tofu mit der Gabel in einer Schale zerbröseln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und fein hacken. Basilikum waschen, trocknen und die Blätter fein hacken. 6 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Tofu darin unter Rühren anbraten, bis es sich goldgelb färbt. Zwiebeln, Knoblauch und Oregano mitbraten, salzen, pfeffern. Tomatenmark, getrocknete Tomaten und Agavendicksaft hinzugeben und alles karamellisieren lassen. Mit Rotwein oder Brühe ablöschen und 1 Minute köcheln lassen. Basilikum unterheben, salzen und pfeffern. 

Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Unter die Soße mischen und kurz ziehen lassen. 

Buon appetito!

Kurkuma Sommershake

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Wow, die Temperaturen schießen in die Höhe und da kommt einfach gute Laune auf. Ich liebe solch lange Wochenenden. Heute hatte ich Lust auf einen erfrischenden Shake. Leider vertrage ich Smoothies nicht so gut, daher musste eine Alternative her. Ich habe sie gefunden. Soooo lecker. Und Kurkuma ist auch noch gesund. 

  • Es reduziert freie Radikale im Körper und wirkt verjüngend.
  • Hat einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Beschwerden, weil es die Produktion von Magensaft und Galle anregt.
  • und und und

Aber du bist bestimmt schon ganz neugierig auf das Rezept: 

ZUTATEN

200ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer oder Mandel) 

1 TL Kurkuma Latte von Sonnentor

1-2 Handvoll Eiswürfel

1 TL Agavendicksaft

ZUBEREITUNG

Alles im Mixer miteinander vermixen und auf Eis servieren. 

Lass es dir schmecken und nun ab in die Sonne! 

Shitake-Risotto von meiner To-Do-Liste

Es gibt so Tage, da habe ich nichts vor und bin trotzdem extrem busy. Meistens sind das meine unterrichtsfreien Tage, auf die ich immer alle weiteren unliebsamen Arbeiten der Woche verschiebe. Und damit ich an diesen Tagen (es sind max. 2 in der Woche) überhaupt etwas geschafft bekomme und mich nicht in weiteren interessanteren Dingen verliere, schreibe ich mir oftmals eine To Do Liste. Ich bin froh, dass die nieman sieht, denn manchmal stehen sogar so banale Dinge wie Duschen oder Staub saugen drauf. Ich würde so etwas einfach vergessen, wenn ich einmal drin bin im Flow. Heute Morgen habe ich mir Shitake-Risotto auf meiner Liste vermerkt. Das gute ist, alles, was dort steht, versuche ich auch abzuarbeiten. Das gibt mir ein gutes Gefühl, wenn am Ende des Tages das meiste durchgestrichen oder abgehakt ist. Es ist aber auch völlig ok, wenn ich das ein oder andere nicht schaffe, dann lasse ich es für´s nächste Mal stehen.

Aber zurück zum Risotto. Ich wollte mir schon die ganze Zeit so ein richtig leckeres, schlotziges Risotto kochen. Mein Freund mag so etwas ja nicht, daher ist das ein absolutes Mittags-wenn-ich-alleine-bin-Essen. Das Risotto ist ja keine neue Erfindung, aber mir ist heute ein ganz besonders gutes gelungen.

ZUTATEN

1 Tasse Reis
3 Tassen Brühe
10 getrocknete Shitakepilze (vorher einweichen und Einweichwasser wegkippen) oder frische Austernpilze
Olivenöl
Knoblauch (wer es mag)
buttriges Rapskernöl
 

ZUBEREITUNG

Reis in Olivenöl glasig dünsten (jetzt Knobi zugeben). Mit Brühe ablöschen und kleingeschnittene Pilze zugeben. Bei geringer Hitze zugedeckt weiter köcheln lassen und nach und nach immer ein bisschen von der Brühe dazugeben. Das ganze so lange fortführen, bis am Ende ein samtig weiches Risotto entstanden ist. Einen Schuss buttriges Rapskernöl unterrühren. Mit Salz abschmecken und frischen Kräutern servieren.

Ich habe noch etwas frischen Feta dazugeben und ein paar geröstete Kürbiskerne.

Das Rezept ist definitiv etwas für die jetzige Zeit, in der es ratsam ist die Mitte zu stärken. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann lies doch gerne hier weiter.

Dojo-Zeit ist Übergangs-Zeit

Dojo? Jetzt kommt sie schon wieder mit so einem komischen Ausdruck um die Ecke. Keine Sorge, es ist ganz harmlos und ich will es auch direkt mit einfachen Worten erklären.

In der traditionellen Chinesischen Medizin, gibt es einen Kalender, der sich nach dem Rhythmus der Erde richtet. Anhand von Naturbeobachtungen teilt sich dieser Kalender in die vier Jahreszeiten Frühling (Holz), Sommer (Feuer), Herbst (Metall) und Winter (Wasser). Dazwischen liegen jeweils 18 Tage, welche dem Erdelement zugeordnet werden. Auch in der Natur findet ein langsamer Übergangsprozess von einer Jahreszeit zur nächsten statt. Diese Übergangsphasen werden Dojo-Zeiten genannt. In den erwähnten 18 Tagen sollte man sich ausreichend Zeit genehmigen, mit den vergangenen Wochen abzuschließen und sich auf die kommenden vorzubereiten.

Die Dojo-Zeit ist die Chinesische Variante des Fastens. Da diese Zeit im Zeichen der Erste steht, werden vor allem die Erd-Organe Magen, Milz und die Bauchspeicheldrüse angesprochen. Wenn wir in der Übergangszeit fasten, uns also richtig und bewusst ernähren, stärkt das unsere "Mitte", Yin und Yang kommen ins Gleichgewicht und neue Energie kann geschöpft werden. Wir sind gewappnet für die nächste kommende Jahreszeit, mit all Ihren Herausforderungen an den Körper.

Um dir den Übergang vom Frühling (Holzelement) in den Sommer (Feuerelement) zu vereinfachen, habe ich dir vier Rezepte zusammen getragen, mit denen du vor allem deine Mitte stärken kannst.

Mt dem nachfolgenden Kalender hast du einen Überblick darüber, wann welche Jahreszeit nach TCM beginnt.

Holz (Frühling)         13.02. - 26.02.
Erde (Dojo)               27.04. - 16.05.
Feuer (Sommer)       17.05. - 27.08.
Erde (Dojo)               28.07. - 15.08.
Metall (Herbst)         16.08. - 27.10.
Erde (Dojo)               28.10. - 15.11.
Wasser (Winter)       16.11. - 26.01.
Erde (Dojo)               27.01. - 12.02.

Auch wenn es draußen gerade so gar nicht nach Frühling, geschweige denn nach Sommer aussieht, er kommt bestimmt und du bist bestens vorbereitet. Viel Spaß beim Nachkochen der Rezepte. Lass es dir schmecken.

Herzliche Grüße und einen guten Start in den Sommer

Corinna

PS: Über dein Feedback zu den neuen Rezepten, würde ich mich natürlich wahnsinnig freuen.