Gemüsebrühe selber kochen. Kleiner Aufwand, starke Wirkung

Gemüsebrühe  

Gemüsebrühe  

Gemüsebrühe habe ich früher nie gekocht. Warum auch, es gibt ja die Brühwürfel. Aber wenn du einmal selber Brühe gekocht hast, und merkst wie einfach es ist und vor allem wie lecker es schmeckt. Dann willst du keine Brühwürfel mehr verwenden. Je länger die Brühe kocht, desto besser. Je tiefer geht die Brühe später in jede Zelle deines Körpers. Mir hat sie z. B. unheimlich gut geholfen, meine kalten Hände und Füße loszuwerden.

 

 

Es ist ganz einfach, jeden Tag ein bisschen selbstgekochte Brühe im Essen zu verwenden, z.B. für Misosuppe, Risotto, Eintöpfe und und und... Probiere es aus!

ZUTATEN

2-3 große Möhren in große Stücke geschnitten
1 große Lauchstange, gewaschen in große Stücke geschnitten
1/2 Knollensellerie, geschält und in große Stücke geschnitten
1-2 Fenchel in große Stücke geschnitten
Brokkolistrunk
2 große Pastinaken in große Stücke geschnitten
1-2 Lorbeerblätter
1 TL Bockshornklee
frische Kräuter oder z.B. nur die Stiele der Petersilie
wenn du hast, koche 1 Kombu-Alge mit, die liefert noch wertvolle Mineralien

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen, so dass alles bedeckt ist. Einmal aufkochen, dann Hitze runterschalten, Deckel drauf und das ganze mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Besser noch 8 oder 10 Stunden. Nach der Kochzeit, die Brühe durch ein Sieb gießen und die Gemüsereste entsorgen. Da ist jetzt wirklich alles rausgekocht.

Die heiße Brühe sofort in saubere ausgekochte Flaschen und Gläser umfüllen. Deckel drauf, warten bis es ploppt, dann hat sich ein Vakuum gebildet. Das ganze hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank oder kalten Keller. So hast du immer Brühe auf Vorrat!

Oft schaffe ich es nicht, die Brühe so lange am Stück zu kochen. Dann fange ich an einem Abend an, schalte das ganze aus, bevor ich ins Bett gehe (ganz mutige können es auch über Nacht weiter köcheln lassen) und am nächsten Abend lasse ich es dann noch mal köcheln. Oder am Wochenende nebenbei, wenn ich sowieso zu Hause bin.

Ich versuche immer über die Woche die Reste vom Gemüse zu sammeln, wie z.B. Möhrenschale und -enden, Lauchenden, Brokkolistrunk etc. Eben alles, was so abfällt bei Wurzelgemüse. Das sammel ich in einer Tupperdose im Kühlschrank und verwende es dann auch für die Brühe. Das geht, weil ich Biogemüse verwende und so kann wirklich alles aufgebraucht werden.