Salat To Go

Boah, die letzten Tage waren absolut nicht mein Ding. Das Wetter hat dafür gesorgt, hat mich quasi bewegungsunfähig gemacht. Zu heiß (zu schnell zu heiß), zu nass und vor allem zu schwül. Ich glaub, mein Körper ist bei diesen ganzen Wetterkapriolen nicht mehr mitgekommen. Und dann noch die Frage, was soll ich bloß essen? In unserer Wohnung herrscht bei den Temperaturen der vergangenen Tage ungefähr das gleiche Klima im Haus. Kein Anreiz, mich an den Herd zu stellen.

 

Mein Körper braucht aber warmes bzw. gekochtes Essen, damit er sich wohl fühlt. Kaltes und Rohes, zu dem man vielleicht jetzt intuitiv greifen würde, weil es ja draußen eh schon so warm ist, sorgt nur dafür, dass der Darm sich beschwert und auf unterschiedlichste Weise bemerkbar macht.

Was also tun, um nicht zu verhungern?

Als erstes habe ich überlegt, welches Gemüse einen eher angenehm kühlenden Effekt hat. Das sind im Allgemeinen die Nachtschattengewächse wie Zucchini, Paprika, Aubergine... Als Eiweißquelle ein paar weiße Bohnen, die leiten Feuchtigkeit ab. Couscous ergänzt das ganze schnell und unkompliziert und dazu noch ein bisschen Öl und Zitronensaft. Fertig!

Bei dem vorherrschenden äußeren Klima, wie wir es gerade haben - also diese schwüle, feuchte Luft - freut sich der Körper über leicht verdauliche, kühlende und gleichzeitig Feuchtigkeit ausleitenende Gerichte.

Und damit du auch prima für ein Picknick im Park gewappnet bist, gibt es jetzt das Rezept für einen super leckeren und total einfachen Salat to go:

Zutaten

1/2 Tasse Couscous
1 Prise Kurkuma
1 Prise Pfeffer
kochendes Wasser
1 Zucchini geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten
1 Aubergine geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten
1 Dose Cannellinibohnen
Olivenöl
Zitronensaft
mediterrane Gewürze
Salz

Zubereitung

Den Couscous mit den Gewürzen in eine Auflaufform geben und in etwa die doppelte Menge kochendes Wasser dazu geben. Zur Seite stellen. Der Couscous zieht jetzt durch.

Die Aubergine und die Zucchini in Olivenöl kurz anbraten. Mit etwas Wasser angießen und mit geschlossenem Deckel ca 5 Minuten köcheln lassen.

Die Bohnen, Couscous und das fertige Gemüse in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und nun entweder schon lauwarm genießen oder einfach in einem auslaufsicheren Behälter im Kühlschrank aufbewahren für einen schnellen Snack am Mittag oder dem spontanen Besuch im Park.

Lass es dir schmecken!

Foccacia - Italien Zuhause...

Die Sonne lacht, der Balkon ist auf Vordermann gebracht, wir wollen Grillen. Mein Freund rief mir noch zu, ich solle ein Baguette mitbringen. Ehrlich gesagt, ich habe bisher noch kein Baguette gefunden, was mir wirklich gut schmeckt und was auch am nächsten Tag noch genießbar ist. Also, habe ich selbst Hand angelegt. Es ist zwar kein Baguette geworden, aber dafür eine super leckere Foccacia, bei deren Zutaten ich ein gutes Gefühl habe und wo ich mit Genuss reinbeißen kann. Auch noch am nächsten Tag.

 

ZUTATEN

300g Dinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
ca 200ml lauwarmes Wasser
1 TL Meersalz
3 EL Olivenöl
10 getrocknete Tomaten (oder auch Oliven, oder auch Chili, Phantasie ist gefragt)

ZUBEREITUNG

Die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen und dann mit dem Mehl und der Flüssigkeit verrühren. Füge das Wasser langsam hinzu, Dinkelvollkornmehl benötigt mehr Flüssigkeit als z.B. Dinkelmehl 1050er. Das ganze zu einem geschmeidigen, nicht zu trockenen Teig kneten und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach das Salz, Öl und die Tomaten (und/oder weiteren Zutaten) unterkneten und das ganze auf einem Blech mit Backpapier zu einem Fladen ausbreiten (ca. 1/ 1/2 cam dick). Mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken. Olivenöl großzügig über den Teig spritzen, getrockneten Rosmarin darauf verteilen und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Das ganze noch einmal 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann das Backblech für ca 20 Minuten auf die unterste Schiene setzen. Wenn die Foccacia fertig ist, in gleichmäßige Stücke teilen und am besten noch warm servieren.

Sooooooooooooo lecker!
 

Nach TCM ist Brot eher selten auf dem Speiseplan. Wer mit Verdauungsproblemen und seinem Gewicht kämpft, für den ist das Brot nicht so empfehlenswert, da es den Körper stärker befeuchtet als gekochtes Getreide und durch diese Feuchtigkeit kann Schleim entstehen, der sich ablagert.

Gleichzeitig spendet Brot keine guten Säfte und verlangt dadurch dem Magen einiges ab, der jede Speise in einen Brei oder eine Suppe verwandeln muss. In diesem Sinne wirkt Brot auf den Magen trocknend.

Brot sollte daher nicht als Hauptmahlzeit, sondern gemeinsam mit gekochten Speisen, z.B. einer Suppe oder Eintopf gegessen werden.

Dennoch, die Menge macht´s. Und zum Grillen gehört irgendwie auch das knusprige Brot. Und das lasse ich mir, wenn es auch noch selbst gemacht ist, besonders gut schmecken.

Du hoffentlich auch! :)

Tofu Bolognese

Wer mag sie nicht, die klassische Spaghetti Bolognese. Ich liebe Nudeln und ich mochte vor meiner Zeit der veganen Ernährung auch die Bolognesesauce sehr gerne. Und jetzt? Mit etwas Phantasie und Kreativität ist eine neue Bolognesesauce als vegane Variante entstanden. Und weil mir abends nach dem Training die Nudeln oftmals ziemlich schwer im Magen liegen, werden diese einfach durch lecker leichte Zucchininudeln ersetzt. Einfacher geht es nicht und schmeckt sommer luftig leicht.

ZUTATEN für zwei

280g fester Tofu
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen, wer mag
6 getr. Tomaten
Frischer Basilikum
Olivenöl
2-3 TL gerebelter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
200g Tomatenmark
2 TL agavendicksaft
80 ml Rotwein oder Brühe
1 Zucchini

Zubereitung

Tofu mit der Gabel in einer Schale zerbröseln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und fein hacken. Basilikum waschen, trocknen und die Blätter fein hacken. 6 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Tofu darin unter Rühren anbraten, bis es sich goldgelb färbt. Zwiebeln, Knoblauch und Oregano mitbraten, salzen, pfeffern. Tomatenmark, getrocknete Tomaten und Agavendicksaft hinzugeben und alles karamellisieren lassen. Mit Rotwein oder Brühe ablöschen und 1 Minute köcheln lassen. Basilikum unterheben, salzen und pfeffern. 

Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Unter die Soße mischen und kurz ziehen lassen. 

Buon appetito!

Shitake-Risotto von meiner To-Do-Liste

Es gibt so Tage, da habe ich nichts vor und bin trotzdem extrem busy. Meistens sind das meine unterrichtsfreien Tage, auf die ich immer alle weiteren unliebsamen Arbeiten der Woche verschiebe. Und damit ich an diesen Tagen (es sind max. 2 in der Woche) überhaupt etwas geschafft bekomme und mich nicht in weiteren interessanteren Dingen verliere, schreibe ich mir oftmals eine To Do Liste. Ich bin froh, dass die nieman sieht, denn manchmal stehen sogar so banale Dinge wie Duschen oder Staub saugen drauf. Ich würde so etwas einfach vergessen, wenn ich einmal drin bin im Flow. Heute Morgen habe ich mir Shitake-Risotto auf meiner Liste vermerkt. Das gute ist, alles, was dort steht, versuche ich auch abzuarbeiten. Das gibt mir ein gutes Gefühl, wenn am Ende des Tages das meiste durchgestrichen oder abgehakt ist. Es ist aber auch völlig ok, wenn ich das ein oder andere nicht schaffe, dann lasse ich es für´s nächste Mal stehen.

Aber zurück zum Risotto. Ich wollte mir schon die ganze Zeit so ein richtig leckeres, schlotziges Risotto kochen. Mein Freund mag so etwas ja nicht, daher ist das ein absolutes Mittags-wenn-ich-alleine-bin-Essen. Das Risotto ist ja keine neue Erfindung, aber mir ist heute ein ganz besonders gutes gelungen.

ZUTATEN

1 Tasse Reis
3 Tassen Brühe
10 getrocknete Shitakepilze (vorher einweichen und Einweichwasser wegkippen) oder frische Austernpilze
Olivenöl
Knoblauch (wer es mag)
buttriges Rapskernöl
 

ZUBEREITUNG

Reis in Olivenöl glasig dünsten (jetzt Knobi zugeben). Mit Brühe ablöschen und kleingeschnittene Pilze zugeben. Bei geringer Hitze zugedeckt weiter köcheln lassen und nach und nach immer ein bisschen von der Brühe dazugeben. Das ganze so lange fortführen, bis am Ende ein samtig weiches Risotto entstanden ist. Einen Schuss buttriges Rapskernöl unterrühren. Mit Salz abschmecken und frischen Kräutern servieren.

Ich habe noch etwas frischen Feta dazugeben und ein paar geröstete Kürbiskerne.

Das Rezept ist definitiv etwas für die jetzige Zeit, in der es ratsam ist die Mitte zu stärken. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann lies doch gerne hier weiter.

Pellkartoffeln mit Quaak

by Corinna Steinberg

by Corinna Steinberg

Früher habe ich immer gerne Pellkartoffeln mit Kräuter-quark gegessen. Seit ich mich hauptsächlich vegan ernähre, mag ich keine klassischen Milchprodukte mehr und vertrage sie zum Teil auch nicht mehr so gut. Um so schöner, dass es nun eine cremige Quark-Alternative gibt, die eins meiner Lieblingsessen wieder aufleben lässt. 

Wir durften im letzten Jahr in der 5 Elemente Kochausbildung schon vorab mit der veganen Quark-Alternative rum experimentieren und konnten es danach kaum erwarten, bis er endlich im Kühlregal stand. 

Da sind sie nun, die Pellkartoffeln mit Quaak. Ich habe den Quaak mit frischem Schnittlauch, Petersilie und Zitronen-Melisse von SONNENTOR zubereitet. Das gibt die nötige Frische und den gewissen Kick. 

ZUTATEN

1 Becher Quark Alternative von Provamel
frische Kräuter nach Belieben
ca 1/2 TL Zitronenmelisse von Sonnentor
Salz

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten miteinander verrühren, mit Salz abschmecken und einen Augenblick ziehen lassen, damit sich der Geschmack der Kräuter entfaltet. 

Der Kräuter-Quaak passt zu Kartoffeln, Fisch, Ofengemüse oder einfach pur auf's Brot. 

Ab jetzt wieder öfter bei mir auf dem Speiseplan. LECKER!!! 

Die Kräuter wurden mir freundlicher Weise von SONNENTOR zur Verfügung gestellt. Dennoch nutzte ich sie auch gerade deshalb, weil ich voll und ganz von der Qualität (Bio) und dem Geschmack überzeugt bin. Außerdem hat die Firma SONNENTOR eine, wie ich finde, nachahmenswerte Firmenphilosophie. Daher schreibe ich in nächster Zeit sehr gerne über die Produkte von SONNENTOR. 

Frisch, frischer, Frühling – Knallgrüne Erbsensuppe mit Tomaten Bruschetta

Manchmal muss es in der Küche wirklich schnell gehen, aber lecker muss es sein. Frisch und passend zum Frühling so richtig knallig. Ein Essen, über das ich nicht lange nachdenken muss und das mit drei Zutaten funktioniert. Meistens habe ich sowieso alles zu Hause und nenne dieses Essen mittlerweile schon „Retter in der Not“. Verstecken muss es sich nicht.

Frische Erbsensuppe sieht gut aus und schmeckt auch so. Alles, was du benötigst, ist ein Paket Tiefkühlerbsen. Das wandert mittlerweile bei fast jedem Einkauf in meiner Tasche. Man kann ja nie wissen…

Dieses Mal habe ich noch etwas neues ausprobiert. Ich habe zum Würzen die SONNENTOR Gewürze „Adios Salz – Gartenkräuter“ und „Adios Salz – Mediterran“ verwendet um den Salzkonsum mal ein bisschen einzuschränken. Mittlerweile ist alles so stark gesalzen und der wirklich richtige Geschmack geht dabei total verloren. Aber ich sage euch, die frischen Erbsen schmecken knallermäßig und auch die Tomaten verströmen ein Aroma, herrlich.

Frische Erbsensuppe

ZUTATEN

1 Paket Tiefkühlerbsen
Adios Salz Gartenkräuter
Evtl . etwas Hafersahne

ZUBEREITUNG

In einem Topf mit passendem Deckel etwas Wasser aufkochen. Dann die Tiefkühlerbsen dazugeben, Deckel drauf und ca 5 Minuten bei größter Hitze köcheln.

Danach die Erbsen pürieren und immer wieder so viel Brühe oder heißes Wasser zulaufen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich gebe manchmal noch eine Schuss Hafersahne dazu für noch mehr Cremigkeit.

Dann die Suppe mit Adios Salz Gartenkräuter abschmecken und am Ende wirklich nur noch eine kleine Prise Salz hinzugeben um den Geschmack zu heben. Funktioniert großartig und niemand hat bemerkt, dass so gut wie kein Salz verwendet wurde :)

Tomaten Bruschetta

ZUTATEN

5-6 Tomaten
1 Zwiebel
Olivenöl
Adios Salz Mediterran
Frischer Basilikum

ZUBEREITUNG

Die Zwiebel schälen und klein würfeln und in etwas Olivenöl bei geringer Hitze anschwitzen, bis sie schön glasig und weich ist. In der Zwischenzeit die Tomaten würfeln und dann zu den Zwiebeln geben und einen Augenblick mit schmoren lassen.

Warum?

Weil die Tomaten ein der kältesten Gemüsesorten ist und für manche in rohem Zustand dadurch schwer Verdaubar sind. Kälte im Magen belastet das Verdauungssystem und kann Unwohlsein hervorrufen. Sobald die Tomaten kurz mit angeschmort sind, freut sich auch der Magen :)

Schönen, sonnigen Frühlingstag und guten Appetit!

Falafel-Fieber - Für mehr Gemüse im Alltag :)

Der Frühling ist da und damit auch wieder viel Farbe im Essen. Ich liebe Brokkoli, mein Freund leider nicht. Ich könnte ihn immer und überall essen, egal wie er zubereitet wurde, mein Freund leider nicht. Aber, jetzt habe ich eine Variante gefunden, die sogar er gerne essen mag. Es war einfacher als gedacht. Ich habe Brokkoli Falafel hergestellt. So ein einfaches Rezept, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin. Die Falafelbällchen schmecken schön würzig und können, einmal fertig, als Beilage, als klassische Falafel, als Fingerfood, als Vorspeise oder oder oder gereicht werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich bin ja ein Fuchs. Meinem Freund habe ich natürlich nicht verraten, was er gerade isst. Ich habe einfach nur Falafel gesagt. Er beißt rein, ich schaue ihn gespannt an und - tada - er verzieht kein Gesicht, sondern es entweicht ihm sogar noch ein "oh, das ist aber lecker". Ja, gewonnen. Endlich eine Gemüsesorte mehr, die ich für uns gemeinsam verwenden kann. Ich freue mich darüber immer wie ein Schneekönig, denn du musst wissen, als ich meinen Freund kennengelernt habe, war sein Gemüse eine Dose grüne Erbesen. Die extra feinen bitte. Aber mit viel Geduld und leckeren Rezepten, habe ich es nach und nach geschafft, Gemüse in den Speiseplan einzubauen.

Jetzt bist du neugierig, oder? Hier folgt das Rezept für Brokkoli-Falafel mit Tahinsoße, gefunden bei fuckluckygohappy.de von Nikolina Skenderija-Bohnet. Nein, auch ich denke mir nicht alles neu aus ;)

Brokoli-Falafel

1 Brokkoli
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Knoblauchzehen, fein gehackt
50 g Kichererbsenmehl
1 1/2 TL Cumin, gemahlen
1 1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Schwarzkümmel (ich hatte keinen und habe ihn weggelassen)
1/2 TL Chiliflocken oder eine Prise Chayenne-Pfeffer
Kokosfett
20 g Sesam, weiss, schwarz oder kombiniert
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

In einer Pfanne etwas Kokosfett erhitzen und die geschnittene Zwiebel hinzu geben. Die Zwiebel etwa 2 min. anbraten, dann die Gewürze und den Knoblauch dazugeben. Gut vermischen und weitere 5 min. auf mittlerer Temperatur dünsten, bis die Zwiebeln weich geworden sind. Wenn die Zwiebeln fertig sind, die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Während die Zwiebeln abkühlen, die gewaschenen Brokkoli-Röschen in etwas Wasser fünf Minuten bei größter Hitze und mit geschlossenem Deckel kochen. Wie das kurz gekochte grüne Gemüse.

Den Brokkoli mit den gedünsteten Zwiebeln und dem Kichererbesenmehl in einen Mixer geben und mit der Pulsetaste kurz zerkleinern. Achtung, es sollte keine dicke Pampe geben. Dann den Teig in einer Schüssel noch mal kurz mit der Hand zu einer homogenen Masse verarbeiten und ab damit für mind. 20 Minuten in den Kühlschrank. (Lässt sich also auch bestens vorbereiten). Den Ofen auf 200 C vorheizen.

Aus dem Teig kleine „falafelartige“ Kügelchen formen und im Sesam wälzen und auf ein mit Backpapier bedecktes Blech nebeneinander legen.
Die Falalel für ca. 20-30 min. (hängt vom Ofen ab) backen, bis sie von außen leicht knusprig sind.

Tahinisoße

Zutaten

2 EL weißes Tahini
2-4 EL Wasser
2 TL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, fein gehackt (nur bei Bedarf)

Zubereitung

In einer kleinen Schüssel alle Zutaten vermengen und mit einer Gabel mischen, bis eine glatte Soße entstanden ist.

Und jetzt lass es dir bloß schmecken. Verrate mir doch, wen du mit diesen unglaublich leckeren Falafel-Bällchen überraschen konntest.

Ab heute gibt es keine Ausreden mehr...

5 Elemente Ernährung - keine Ausrede mehr

Du kennst das sicher auch: keine Zeit für's Frühstück, den ganzen Tag unterwegs, ein Termin jagt den nächsten, kaum Zeit etwas vernünftiges zu essen, abends kommst du mit schlechter Laune nach Hause und plünderst den Kühlschrank, als gäbe es kein morgen mehr! Meiner Meinung, muss das nicht sein. Klar, die 5 Elemente Ernährung benötigt ein bisschen Organisation, aber das ist eigentlich auch schon das ganze Geheimnis.

Was also kannst du tun, damit du über den Tag trotzdem gut genährt bist, auch wenn es lediglich einen Wasserkocher gibt oder noch nicht einmal der vorhanden ist. Ich verrate dir ein paar Tricks, wie du die Woche bzw. den Tag mit ein bisschen Vorbereitung gut überstehst. Dein Körper, deine Energie und deine Laune werden es dir danken!

Keine Frühstücksausreden mehr

Morgens frühstücke ich immer eine große Schüssel Frühstücksbrei. Davon koche ich am Anfang der Woche (oder am Wochenende) eine große Portion, die sich gut im Kühlschrank aufbewahren lässt. Jeden Morgen nehme ich mir nur die Menge heraus, die ich an diesem Tag essen möchte. Wärme das ganze kurz auf und ganiere mit Nüssen oder Crunch. Wenn du es zuhause nicht schaffst zu frühstücken, dann besorge dir einen Thermobecher, damit bist du auf jeden Fall gut ausgestattet. Ich habe mir vor einiger Zeit diesen hier zugelegt und bereue die Investition auf keinen Fall. Der hat mir schon so manches Mal den Tag gerettet.

Und wenn der Frühstücksbrei mal auf der Strecke bleibt, hier noch ein kleiner Lifehack für ein Notfall-Frühstück im Büro:

4-5 EL Couscous, 1/2 TL Zimt oder eine Prise Vanille, 1 Prise Salz, ein paar Nüsse und 1 TL Chiasamen und/ oder Leinsaat in ein Glas abfüllen. Wenn der Hunger dann kommt, mit Wasser aufgießen, quellen lassen und fertig. Ein paar vorbereitete Gläser lassen sich mit einer Flasche Agavendicksaft (zum Süßen, falls Bedarf besteht) gut in der Schreibtischschublade lagern.

So, das Frühstück wäre geschafft.

Wenn du es bis hierher geschafft hast, klappt auch der Rest!

Wenn mittags so gar keine Zeit für die Kantine oder ein vernünftiges Mittagessen bleibt, dann wäre das hier mein Vorschlag:

Du füllst 4-5 EL Couscous in ein Glas mit ein paar Gewürzen deiner Wahl, ein paar Nüssen und getrockneten Tomaten (klein geschnitten). Eine Frühlingszwiebel nimmst du klein geschnitten mit und ein bisschen grünes kurz gekochtes Gemüse vom Vortag ist sicherlich auch noch übrig (da du im besten Fall immer etwas zu viel kochst). Im Büro gießt du dann den Couscous mit Wasser auf, lässt das Ganze ein paar Minuten quellen und mischt anschließend das grüne Gemüse darunter. Fertig. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fetakäse, Oliven, frische Kräuter, klein geschnittene Paprika, Tomate und Gurke (vorsicht, sehr kühlende Wirkung, daher dieses Gemüse eher im Sommer verwenden, wenn es die richtig leckeren Tomaten gibt)...

Und Abends? Ja, da öffne ich meistens bloß ein Glas mit Chili oder Kokosdhal oder einem anderen Gericht, was ich vorher schon einmal in größerer Menge vorbereitet und kochend heiß in Gläser abgefüllt habe. Wenn das Glas vorher heiß ausgespült wurde und du aufpasst, dass der Rand nicht verschmutzt wird, dann bildet sich ein Vakuum und die Gläser halten sich ein paar Tage im Kühlschrank.

Also, du siehst, auch ich stehe nicht jeden Tag stundenlang in der Küche. Das schaffe ich zeitlich auch nicht. Aber ich plane Freitags oder am Wochenende ungefähr wie meine nächste Woche aussieht, plane bewusst Zeit für´s Kochen und die Vorbereitung ein (manchmal reicht ein Abend schon aus) und bereite dann entsprechend vor. Mich beruhigt es ungemein zu wissen, es ist genug vernünftiges Essen zur Hand und auch wenn es mal ganz schnell gehen muss, kann ich mir etwas zubereiten.

So, ab heute gibt es keine Ausreden mehr. Du schaffst das auch und wirst schnell merken, das es sich lohnt.

Berichte mir doch von deinen Erfahrungen. Was bereitest du dir für die Schreibtischschublade vor?

Kokosdhal mit knackigem Gemüse

Jetzt ist der Frühling schon ganz nah und doch wird es abends immer noch recht kühl, so dass ein leckeres wärmendes Kokosdhal ein schnelles und total leckeres Abendessen ist. Ich mache es mir regelmäßig und ergänze es mit kurz gekochtem knackigem Gemüse. Danach fühle ich mich schön satt und freue mich auf das, was übrig geblieben ist, für den nächsten Tag :)

Linsen liefern viel Eiweiß und die Kokosmilch hat einen wärmenden und sättigen Effekt. Das tolle Aroma der Senfsamen und gerösteten Curryblätter ist immer wieder ein Genuss.

Probiere es doch einfach mal aus. Das Essen kocht sich quasi wieder von selbst.

Zutaten für 4

250g rote Linsen
1/2 TL Cumin
1/2 TL Senfsamen
1 Chilischote
5 Curryblätter
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Rapskernöl
200ml Kokosmilch

Zubereitung

Die Linsen mit 600ml Wasser aufkochen und 30 min. köcheln lassen.

Ingwer schälen und reiben, Chili fein hacken. Beides zusammen mit den anderen Gewürzen in Öl anbraten, bis die Senfsamen knacken. Zu den Linsen geben, die Kokosmilch dazugben und mit Salz abschmecken.

Und was kochst du gerne mit Linsen und Co?