Foccacia - Italien Zuhause...

Die Sonne lacht, der Balkon ist auf Vordermann gebracht, wir wollen Grillen. Mein Freund rief mir noch zu, ich solle ein Baguette mitbringen. Ehrlich gesagt, ich habe bisher noch kein Baguette gefunden, was mir wirklich gut schmeckt und was auch am nächsten Tag noch genießbar ist. Also, habe ich selbst Hand angelegt. Es ist zwar kein Baguette geworden, aber dafür eine super leckere Foccacia, bei deren Zutaten ich ein gutes Gefühl habe und wo ich mit Genuss reinbeißen kann. Auch noch am nächsten Tag.

 

ZUTATEN

300g Dinkelmehl
1/2 Würfel frische Hefe
ca 200ml lauwarmes Wasser
1 TL Meersalz
3 EL Olivenöl
10 getrocknete Tomaten (oder auch Oliven, oder auch Chili, Phantasie ist gefragt)

ZUBEREITUNG

Die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen und dann mit dem Mehl und der Flüssigkeit verrühren. Füge das Wasser langsam hinzu, Dinkelvollkornmehl benötigt mehr Flüssigkeit als z.B. Dinkelmehl 1050er. Das ganze zu einem geschmeidigen, nicht zu trockenen Teig kneten und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach das Salz, Öl und die Tomaten (und/oder weiteren Zutaten) unterkneten und das ganze auf einem Blech mit Backpapier zu einem Fladen ausbreiten (ca. 1/ 1/2 cam dick). Mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken. Olivenöl großzügig über den Teig spritzen, getrockneten Rosmarin darauf verteilen und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Das ganze noch einmal 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann das Backblech für ca 20 Minuten auf die unterste Schiene setzen. Wenn die Foccacia fertig ist, in gleichmäßige Stücke teilen und am besten noch warm servieren.

Sooooooooooooo lecker!
 

Nach TCM ist Brot eher selten auf dem Speiseplan. Wer mit Verdauungsproblemen und seinem Gewicht kämpft, für den ist das Brot nicht so empfehlenswert, da es den Körper stärker befeuchtet als gekochtes Getreide und durch diese Feuchtigkeit kann Schleim entstehen, der sich ablagert.

Gleichzeitig spendet Brot keine guten Säfte und verlangt dadurch dem Magen einiges ab, der jede Speise in einen Brei oder eine Suppe verwandeln muss. In diesem Sinne wirkt Brot auf den Magen trocknend.

Brot sollte daher nicht als Hauptmahlzeit, sondern gemeinsam mit gekochten Speisen, z.B. einer Suppe oder Eintopf gegessen werden.

Dennoch, die Menge macht´s. Und zum Grillen gehört irgendwie auch das knusprige Brot. Und das lasse ich mir, wenn es auch noch selbst gemacht ist, besonders gut schmecken.

Du hoffentlich auch! :)