Backe backe Kuchen

Ich backe selten, denn meistens ist mein Kuchenhunger so groß, dass keine Zeit mehr zum Backen bleibt. Und wenn ich dann doch backen möchte, dann ist oft nicht alles zur Hand, was das Rezept verlangt. Aber manchmal, wenn es mich dann doch urplötzlich überkommt, der Kuchenhunger wieder mal Überhand gewinnt und ich Lust habe leckeren Kuchen zu essen, der auch nach ein wenig der 5 Elemente Küche entspricht, dann muss ich selber ran. Heute morgen, war so ein Morgen. Nichts im Haus und trotzdem erfolgreich gezaubert. Ich habe Muffins gemacht, oder besser gesagt, sind es kleine Küchlein geworden, nicht ganz so fluffig wie Muffins, vielleicht liegt es am fehlenden Ei. Die waren natürlich aus. Aber dennoch sehr lecker und ich kann für nichts garantieren. Wer also zum Kaffee vorbeikommen möchte, sollte sich beeilen...

Zutaten für 12 Muffins

140g Grieß
125g Reismalz, wer es eher süßer mag, auch ein bisschen mehr.
ca 100g - 140g gehackte Nüsse (ich hatte noch Mandeln und Walnüsse)
25g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Vanillepulver
250ml Pflanzenmilch (bei mir gab's nur noch 125ml Hafermilch und 100ml Wasser)
ich habe noch ein letztes Stück klein gehackte weiße Kuvertüre unter den Teig gemischt.

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander vermischen und in 12 Muffinförmchen füllen. Bei 280 Grad ca 30 Minuten backen.

Der Teig geht nicht so hoch wie üblich. Und am Anfang ist der Teig sehr flüssig, weil das Grieß während des Backens die ganze Flüssigkeit aufnimmt. Reismalz kann natürlich auch durch Agavendicksaft oder Rohrohrzucker ersetzt werden.

So, das schnellste Muffinrezept, was ich kenne. Das meiste davon hat man ja oft im Haus. Und was backst du, wenn der Kuchenhunger dich überkommt?
 

Kaffeeklatsch mit Birnenschokokuchen - Ein (Kuchen-)Traum

Es ist kalt draußen und es ist nass und auch die kurzzeitig aufblitzenden Sonnenstrahlen vermögen mich noch nicht so richtig in Frühlingsstimmung versetzen. An solchen Tagen fühle ich micht mit einer Kanne Tee und einer dicken Decke auf dem Sofa am wohlsten.

Und dann plötzlich packt mich dieser Kuchen Jieper. Kuchen könnte ich ja immer essen, selbstgebackenen Kuchen mache ich eigentlich viel zu selten. Vor allem wenn er so großartig schmeckt wie dieses Kuchenrezept. Ein bisschen ist dieser Kuchen bei mir aus Resten enstanden, weil ich natürlich die benötigten Zutaten gerade nicht zu Hause hatte. Und einkaufen bei diesem Wetter... Ich schreibe also beide Varianten auf und du kannst selber ausprobieren, wie es dir am besten schmeckt.

Übrigens, der Kuchen ist in einer kleine Form gebacken auch ein richtig toller Nachtisch.

Für 1 Springform (24cm)

100g gemahlene Mandeln (ich hatte nur Hartweizengrieß da)
250g Dinkelvollkornmehl (ich hatte nur Weizenmehl da)
150g weiche Margarine
400g Pflanzenmilch, ich habe Mandelmilch genommen
75g Rohrohrzucker
1 Päckchen Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
1kg Äpfel (ich hatte nur 4 Birnen da)
50g grob gehackte dunkle Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig geschmeidig verkneten und dann abgedeckt für ca 1 Stunde in den Kühlschrank.

Die Birne schälen und in Stücke schneiden, die Schokolade grob hacken und mit den Birnen vermischen.

Die Backform fetten und mit Backpapier auslegen. Die Hälfte vom Teig in der Springform verteilen und einen Rand hochziehen. Die Birnen hineingeben. Den restlichen Teig mit etwas Mehl und ein bisschen Zucker vermischen und als Brösel über die Birnen geben. Das ganze mit ein bisschen Reismalz oder Ahornsirup oder Agavendicksaft beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad 45 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen und am besten lauwarm genießen. Ein Gedicht!!!