Shitake-Risotto von meiner To-Do-Liste

Es gibt so Tage, da habe ich nichts vor und bin trotzdem extrem busy. Meistens sind das meine unterrichtsfreien Tage, auf die ich immer alle weiteren unliebsamen Arbeiten der Woche verschiebe. Und damit ich an diesen Tagen (es sind max. 2 in der Woche) überhaupt etwas geschafft bekomme und mich nicht in weiteren interessanteren Dingen verliere, schreibe ich mir oftmals eine To Do Liste. Ich bin froh, dass die nieman sieht, denn manchmal stehen sogar so banale Dinge wie Duschen oder Staub saugen drauf. Ich würde so etwas einfach vergessen, wenn ich einmal drin bin im Flow. Heute Morgen habe ich mir Shitake-Risotto auf meiner Liste vermerkt. Das gute ist, alles, was dort steht, versuche ich auch abzuarbeiten. Das gibt mir ein gutes Gefühl, wenn am Ende des Tages das meiste durchgestrichen oder abgehakt ist. Es ist aber auch völlig ok, wenn ich das ein oder andere nicht schaffe, dann lasse ich es für´s nächste Mal stehen.

Aber zurück zum Risotto. Ich wollte mir schon die ganze Zeit so ein richtig leckeres, schlotziges Risotto kochen. Mein Freund mag so etwas ja nicht, daher ist das ein absolutes Mittags-wenn-ich-alleine-bin-Essen. Das Risotto ist ja keine neue Erfindung, aber mir ist heute ein ganz besonders gutes gelungen.

ZUTATEN

1 Tasse Reis
3 Tassen Brühe
10 getrocknete Shitakepilze (vorher einweichen und Einweichwasser wegkippen) oder frische Austernpilze
Olivenöl
Knoblauch (wer es mag)
buttriges Rapskernöl
 

ZUBEREITUNG

Reis in Olivenöl glasig dünsten (jetzt Knobi zugeben). Mit Brühe ablöschen und kleingeschnittene Pilze zugeben. Bei geringer Hitze zugedeckt weiter köcheln lassen und nach und nach immer ein bisschen von der Brühe dazugeben. Das ganze so lange fortführen, bis am Ende ein samtig weiches Risotto entstanden ist. Einen Schuss buttriges Rapskernöl unterrühren. Mit Salz abschmecken und frischen Kräutern servieren.

Ich habe noch etwas frischen Feta dazugeben und ein paar geröstete Kürbiskerne.

Das Rezept ist definitiv etwas für die jetzige Zeit, in der es ratsam ist die Mitte zu stärken. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann lies doch gerne hier weiter.